Tonwertzunahme
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6.09.04
Tonwertzunahme
Bei der Übertragung der Tonwerte vom Film über die Druckform auf das Druckpapier kommt es zu einer unvermeidlichen Tonwertzunahme, manchmal auch Rasterpunktverbreiterung genannt. Die Tonwertzunahme ist - entgegen der herrschenden Meinung - der wichtigste Einflußfaktor für die visuelle Erscheinung eines Rasterdrucks. Die Tonwertzunahme ist definiert als die Differenz des mit dem Densitometer gemessenen Tonwerts auf dem Druck und dem Tonwert auf dem Film bzw. im Datensatz (bei filmloser Formherstellung). Die Beschriftung des DCS-Books gibt, wie das auch bei Druckkontrollstreifen üblich ¡st, die jeweils zugrunde liegenden Tonwerte auf dem Film wieder. Die Tonwerte des hier vorliegenden Druckergebnisses bewegt sich innerhalb der folgenden Tonwertzunahme-Schwankungsbereiche für den Andruck gemäß Standardisierung BVD/FOGRA:
Für Positivkopie, Raster 60/cm, Papierklasse 1:
%-Mittelton: 16%±3%(CMY) 19 % ±3% (K)
%-Schattenton: 12%±2%(CMY) 14% ± 2 % (K)
Diese Werte stimmen mit jenen der Norm DIN ISO 12647-2 weitgehend überein, damit ¡st eine klare Verständigung weltweit möglich.
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