Hochdruck
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8.09.04
Hochdruck
Merkmal: Die Druckelemente sind erhaben, sie wirken wie ein Stempel auf den Druckträger.
Buchdruck, oder auch Hochdruck, ist im Prinzip ein auf die Erfindung Johannes Gutenbergs zurückgehendes Druckverfahren. Gedruckt wird von zusammengesetzten Druckformen, welche aus dem in der Setzerei hergestellten Satz, aus Originaldruckplatte (Ätzungen, elektronische Gravuren, Auswaschrelief-Druckplatten, manuell hergestellten Druckplatten, Holz-, Linoleumschnitte und andere) und aus Nachformungen (Stereos, Galvanos) bestehen können. Je nach Druckprinzip ist die Druckform eben oder rund (für Rotationsdruckmaschinen). Die fertige Druckform wird in die Druckmaschine eingeführt. Die Druckfarbe von den eingefärbten erhabenen Stellen der Form wird (daher Hochdruck) durch den Anpreßdruck des Tiegels oder Zylinders auf den Druckträger (Papier, Metall- oder Kunststoffolie und andere) übertragen. Flachform-Zylinderdruckmaschinen für Werk- und Bilderdruck, bei Großauflagen, für Zeitungen und Zeitschriften, wird der Rotations-Buchdruck angewendet. Seit 1970 allerdings ist der Buchdruck gegenüber den anderen großen Druckverfahren wie Offset- und Tiefdruck stark zurückgegangen.
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