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    10.09.04
    Farbmischung


    Farbiges Licht kann durch physikalische Addition oder physikalische Subtraktion gemischt werden. Das rote, grüne und blaue Licht (Rot, Grün, Blau = RGB), das die Phosphorpunkte auf dem Bildschirm eines Monitors abstrahlen, mischt sich im Auge additiv zu weiß. Dagegen ergibt der Übereinanderdruck einer roten, einer grünen und einer blauen Druckfarbe nicht Weiß sondern Schwarz. Dies ist ein Beispiel für die sog. Subtraktive Farbmischung. Das Licht muß durch alle drei Farbschichten hindurchtreten, dabei wird von jeder Farbschicht ein Teil des ursprünglich vorhandenen Spektrums weggenommen, also subtrahiert.
    In der Drucktechnik haben wir es bei Monitoren mit einer rein additiven Farbmischung zu tun. Beim Druckbild herrscht eine Mischung aus additiver und subtraktiver Farbmischung vor, denn die Rasterpunkte liegen z.T. nebeneinander und z.T. übereinander. Bei additiver Farbmischung bevorzugt man als Primärfarben Rot (R), Grün (G), Blau (B), die Farbmessung erfolgt am besten im Farbsystem CIELUV. Beim Druck dagegen werden generell die Primärfarben Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y) verwendet, zur Farbmessung benutzt man das CIE-LAB-Farbsystem. Die Druckfarbe Schwarz (K) kommt für die Schrift und die Verstärkung des Kontrastes hinzu.


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